Homestory beim kleinen Lewe – Fotografie auf der Insel Föhr

Schwanger auf einer Nordseeinsel zu sein… was bedeutet das?

Eine Schwangerschaft ist doch etwas wunderbares und natürliches.
Doch nicht immer kann man diese ganz und gar genießen. Geburtskliniken werden geschlossen und die Anfahrtswege in die nächste Klinik mit angebotener Geburtshilfe immer länger.
Auch auf der Insel Föhr dürfen in dem Inselkrankenhaus keine Babys mehr zur Welt kommen.
Was bedeutet das nun für die Mütter und ihre Familien?
Die Überfahrt aufs Festland würde 45min dauern. Die Fahrt von dort in die nächste Geburtsklinik weitere 45min.
Nicht immer fahren die Fähren auch Planmäßig und Nachts schon mal gar nicht.
Diese Frauen müssen nun wenn die Schwangerschaft gut verläuft 14 Tage vor dem errechneten Geburtstermin aufs Festland ins Boarding um dort auf das Einsetzen der Geburt zu warten. Na und wenn es Komplikationen gibt, klar dann müssen sie auch schon früher rüber.
Nun wissen wir ja alle das die kleinen Ihren Geburtstag weitesgehend selbst bestimmen und es auch über den ET hinaus gehen kann. Meine Schwester z.B. war 8Wochen im Boarding. Ja das ist beim ersten Kind schon doof, aber was macht man, wenn es schon Geschwisterkinder gibt, wer versorgt sie wenn Mama das Baby zur Welt bringt? Kann der Papa überhaupt bei der Geburt dabei sein?

Ihr seht, es gibt soooo viel zu klären als nur das Fertigmachen des Kinderzimmers. Wie soll man sich da noch stressfrei auf die Geburt freuen??

Das ganze hat nun hoffentlich bald ein Ende, denn einige Föhrer warten nicht bis ihnen etwas in den Schoß fällt, sie packen es an!
Und so entsteht nun das Geburtshaus „Föhrer Babynest“ und es wird dann hoffentlich ganz bald wieder „ECHTE“ Föhrer geben!

Informationen dazu findet Ihr hier auf der Seite Inselgeburt.
Sie freuen sich immer über fleißige Helfer.

Share on: |https://www.facebook.com/biancawistfotodesign|Twitter|Pinterest